KUNSTtransit Karlsruhe, Herrenstrasse 28 - offen: Mi - Fr: 14.00 - 18.00 Uhr, Sa: 12.00 - 19.00 Uhr

Ausstellung im Kunsttransit: pre-three-view... 14. Juli bis 06. August 2010

Dramatis personae / Interdisziplinäres Kunst - Projekt im Transit / 10. August bis 17. September 2010

Nisren Abasher (eine Künstlerin auf der Baustelle)

NisrenNisren Abasher und Verena Veit haben bereits in der Vergangenheit gemeinsame künstlerische Projekte umgesetzt. Für die „Baustelle“ wollten sie erneut als Künstler „Duo“ aktiv werden und lauschen was die „old lady“, Herrenstrasse 28 zu sagen hat. Nisren Abasher hat einen Flug gebucht, um im Juni für die Ausstellung „Baustelle“ von Anfang an mit vor Ort zu sein – am 19.5.2010 wird Nisren Abasher jedoch das Einreisevisum verweigert. Ein völlig übertrieben anmutender Schriftverkehr mit den Behörden folgte: ein Folgeantrag mit Empfehlungssschreiben, Nachweisen, Bürgschaften, ein neuer Antrag. Am 18.6. darf Nisren endlich einreisen.

Um Nisren Abasher - Teilnehmerin des Projektes BAUSTELLE - aus dem Sudan, etwas von den Flugkosten wieder geben zu können, versteigerten wir am 3. Juli unsere Koffer. Mit Erfolg! Ganze 500 Euro wurden eingenommen.

über das Projekt "Baustelle" im Archiv nachlesen?


• KUNSTtransit Karlsruhe - der eigenwillige Pol der Kunst!

KUNSTtransit - der andere und im wahrsten Sinne des Wortes - eigenwillige Pol der Kunst.

KUNSTtransit in Karlsruhe ist weder Museum noch Galerie.

KUNST im Transit schafft sich Freiraum und nimmt sich die Freiheit selbstbestimmt und in Eigeninitiative aktuelle Gegenwartskunst in Ausstellung, Aktion und Veranstaltung zu bringen, und das nicht nur mit lokalen Künstlern und Künstlerinnen aus Karlsruhe oder Baden-Württemberg.

TRANSIT meint was es bedeutet: Wir streben ein grenzübergreifendes Künstlernetzwerk an und wünschen uns Zusammenarbeit mit möglichst vielen Künstlerinitiativen.

Wir nutzen leere Läden in der Innenstadt als Kunsträume. Wir möchten dadurch einen direkten und niederschwelligen Zugang zur Kunst schaffen und Kunstvermittlung dort ansetzen, wo Menschen während der Erledigung ihrer Alltagsgeschäfte mehr durch Zufall auf uns stoßen, denn gezielt.